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Bachelorarbeit fertiggestellt: Erstellung eines Fahrzeugausweichkonzepts für kleine automatisierte Schienenfahrzeuge

2. März 2025

Autor: Tom Ruhnke

Mit kleinen, automatisierten Schienenfahrzeugen lassen sich im Nebenbahnbereich dichtere Fahrplanangebote umsetzen, wodurch es zu häufigeren Fahrzeugbegegnungen kommt. Für die Schaffung Ausweichstellen sind oftmals erhebliche Widerstände zu überwinden, weshalb mit dieser Arbeit alternative technische Begegnungskonzepte konzipiert, bewertet und untereinander sowie mit dem Stand der Technik verglichen werden. Nach der Definition von Anforderungen erfolgen Bewertung und Vergleich auf Basis zuvor definierter Bewertungskriterien. 
Als resultierende Vorzugsvariante für das betrachtete Einsatzszenario ergibt sich die dem Stand der Technik zuzuordnende klassische Ausweichstelle, gegen welche sich kein anderes Begegnungskonzept durchsetzen kann. Nachfolgend schneiden Begegnungskonzepte als nächstbestes ab, bei welchen das Fahrzeug schienenunabhängig mittels zusätzlicher Räder auf einer befestigten Fläche vom durchgehenden Gleis ausweicht. Die Bewertung der Varianten zeigt, dass mit Ausnahme des Flächenbedarfs kein betrachtetes Begegnungskonzept Vorteile gegenüber der klassischen Ausweichstelle bringt. In Abhängigkeit des jeweiligen Begegnungskonzept sind zusätzliche Aufwände zu verzeichnen, die sich entweder weitestgehend auf die Infrastruktur beschränken oder auch fahrzeugseitig zu verorten sind. Die tatsächliche Umsetzbarkeit der betrachteten alternativen Begegnungskonzepte ist aufgrund technischer Hürden fraglich. Nicht final beantwortbar ist die Frage, unter welchen Randbedingungen andere technische Begegnungskonzepte sinnvoll umsetzbar sind.

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